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Unterwegs

Schon wieder sind zwei wundervolle und viel zu schnell vergangene Wochen um.

Los gings mit Dani am Mittwoch frueh. Zunaechst sind wir nach Pátzcuaro gefahren, einem kleinen Ort in Michoacán, der an einem leider ziemlich verdreckten See liegt. Von dort aus haben wir schoene Ausfluege gemacht, auf eine Insel im See, zu einem vor 50 Jahren entstandenen Vulkan, zu einem tropischen Park, und haben viel und lecker gegessen.

Am Karsamstag fuhren wir los an eine wunderschoene Bucht am Pazifik, wo wir uns mit Laura, Ulf und Freunden von ihnen trafen. Dort schlugen wir fuer eine Nacht unser winziges Zelt auf, grillten am Lagerfeuer und sangen die halbe Nacht mexikanische und deutsche Volkslieder. Unser Freund Tequila war auch dabei. Des weiteren viele kleine giftige Skorpione im Sand. Eine Zeltnachbarin hats erwischt, aber ein vertrauenswuerdiger Mensch erklaerte uns zur Beruhigung, dass nur nervoese Menschen daran sterben koennen. "Normale" Menschen muessten nur entweder einen halben Liter starken Kaffee oder einen Viertelliter Schnaps trinken, das bringe den Kreislauf wieder in Schwung und gut is´. Die Zeltnachbarin hats auch ueberlebt, sie bekam eine Portion Gegengift verpasst.

Weniger gefaherlich, aber umso kurioser die Geschichte von der surfenden Moewe: Vom Strand aus blicken wir am Nachmittag ganz gemuetlich uebers Meer und dabei beobachten wir ueber einen laengeren Zeitraum hinweg einen Vogel, der auf irgendetwas hockt und von den Wellen immer naeher an den Strand getrieben wird. Ein mutiger Mexikaner will ihn mit seinem Schlauchboot retten, wird aber, genauso wie der Vogel, vom heftigen Wellengang ueberschlagen und an Land gespuelt. Der ganze Strand lacht schallend - bis auch der Untersatz der Moewe angetrieben wird. Es stellt sich naemlich heraus, dass dieser eine riesige, verendete Schildkroete ist, beinahe komplett, wie ausgestopft. Derweil sitzt der der arme Vogel veraengstigt und irgendwie verstoert auf dem Ruder des Schlauchboots und aergert sich wohl, dass sein Reiseproviant von allen Seiten begafft wird. Ein Hund erweckt ihn schliesslich aus seiner Schockstarre, und das Meer holt sich die Schildkroete zurueck.

Ostersonntag fahren wir weiter nach Barra de Navidad, drei Stunden Richtung Norden. Auf dem Weg machen wir ungewollt die nette Bekanntschaft eines Polizisten. Dani ueberblickt kurzzeitig das verwirrende Ampel-und Links-Abbiegesystem nicht, und schwupps haben wir eine Sirene mit bedrohlichen Anweisungen per Lautsprecher hinter uns. Unser Kollege zeigt sich aber verstaendnisvoll, schliesslich kann man ja als Deutscher nicht wissen, dass man nicht bei Rot ueber die Ampel fahren soll, und belaesst es bei einer ferundlichen Ermahnung und einem Haendeschuetteln zum Abschied. Schon in Ordnung, die mexikanische Polizei.

Barra ist ein ziemlich verschlafenes Nest, aber perfekt zum Ausspannen und Margaritas trinken am Strand. Dies mussten wir leider gaenzlich unbeabsichtigt tun, denn gleich am ersten Morgen auf dem Weg zu einer anderen Bucht gab unser Auto den Geist auf. Zum Glueck waren wir nicht weit gekommen, und so konnten wir mit dem Bus zurueck zum Hotel fahren und ein neues Auto anfordern.

Nach drei gluecklichen Tagen an der Costa Alegre mit Schnorcheln, viel Sonne und vielen vielen Tacos fuhren wir mit neuem Auto wieder zurueck nach GDL, und schon ist mein Schatz wieder flugs ins schoene kalte Deutschland zurueckgekehrt.

So wie ich in drei Wochen. Werde die verbleibende Zeit versuchen noch auszukosten, in der Schule auf meine Stunden zu kommen und freu mich schon auf mildere Temperaturen und Bodenseeluft...

29.3.08 03:38
 


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